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Depressionen: Auswirkungen

Die Symptome der Depression führen dazu, dass die Leistungsfähigkeit (z.B. am Arbeitsplatz) abnimmt und sich der Aktionsradius immer mehr verkleinert. Depressive sind kaum noch in der Lage, Beziehungen zu pflegen. Sie rufen nur noch selten an, schreiben kaum Briefe und machen selten Besuche oder sagen immer öfter Abmachungen wieder ab. Sie finden sogar keine Freude mehr an Urlaub und Freizeitbeschäftigungen. Alles ist unerträglich mühsam und anstrengend. Dies führt zur gesellschaftlichen Isolation, aus welcher der Kranke nur sehr schwer selbst herausfindet. Oft finden Depressive auch nicht die Kraft, Hilfe bei einem Arzt zu suchen.

Vielen Depressiven gelingt es einige Zeit, gegen aussen eine Maske aufrecht zu erhalten. Man lässt sich die Gefühle nicht anmerken. Oft schämt sich der Depressive seiner Krankheit und trägt ungerechtfertigte Schuldgefühle mit sich herum: «Was mache ich falsch? Wofür werde ich betraft?».

Einfluss einer Depression auf das Umfeld

Wie bei jeder psychischen Erkrankung dürfen auch bei der Depression die Bedürfnisse der Angehörigen nicht vernachlässigt werden. Eine Depression belastet nicht nur den Patienten, sondern auch sein Umfeld. Dem Leiden zusehen müssen und nicht helfen können - dies bringt die Angehörigen nicht selten selbst an den Rand der Verzweiflung. Sie sollten sich deshalb nicht scheuen, Hilfe zu suchen, etwa in einer Selbsthilfegruppe.

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Erzeugt Freitag, 2. März 2012
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Geändert Freitag, 2. März 2012
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