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Berufspilotenlizenz (USA)

Fluglizenz : Privatpilotenlizenz | Berufspilotenlizenz | Verkehrspilotenlizenz : (D) | (USA)

Die Berufspilotenlizenz (CPL, Commercial Pilot Licence) erlaubt dem Piloten, beruflich und gewerbsmässig (d.h. als Pilot gegen Bezahlung) Flüge durchzuführen.

Die Vorbereitung auf die Berufspilotenlizenz konzentriert sich auf ein besseres Verstehen der Flugzeug-Systeme und auf einen höheren Standard beim Fliegen. Sie ist eigentlich eine VFR-orientierte Lizenz, doch die meisten Berufspiloten haben auch ein IFR Rating.

Ein Berufspilot muss im Stande sein, ein Komplexes Flugzeug zu fliegen. Es ist eine Voraussetzng für Berufspiloten, eine bestimmte Zeit in einem komplexen Flugzeug (mit Turbinenantrieb) zu verbringen und der Prüfungsflug (checkride) wird in einem komplexen Flugzeug absolviert. Ein komplexes Flugzeug hat Landeklappen, ein einziehbares Fahrwerk und einen Propeller, der sich mit konstanter Drehzahl dreht.

Anforderungen

  • Mindestalter 18
  • Muss Halter einer Privatpilotenlizenz sein
  • Englisch lesen, schreiben, sprechen
  • Bestehen eines computerisierten Wissenstests über Luftfahrt
  • Bestehen eines mündlichen Tests und eines Flugtests unter der Führung eines von der FAA gestellten Prüfers.

Zudem gehören das Ansammeln und Aufzeichnen einer Anzahl von Flugstunden dazu. Für ASEL gelten nach FAR folgende Anforderungen:

Nach FAR Part 61:

  • Mindestens 250 Stunden Flugzeit
  • inklusive 20 Stunden Übungsflug mit einem Instruktor
  • und 10 Stunden Alleinflug.
  • Mehrere Überlandflüge (cross-country, d.h. mehr als 50 nautische Meilen vom Startplatz)
  • sowie mehrere Nachtflüge, sowohl mit alleine, als auch mit Instruktor.

Nach FAR Part 141:

  • Mindestens 120 Stunden Flugzeit als Pilot
  • inklusive 55 Stunden mit einem Instruktor
  • und 10 Stunden Alleinflug
  • sowie mehrere Überland- und Nachtflüge.

Berechtigungen - Verbote

Die Berufspilotenlizenz alleine berechtigt den Piloten nicht zum Transport von Passagieren gegen Lohn; solche Berechtigungen werden durch andere Verordnungen geregelt.

Andererseits darf sich ein Berufspilot für bestimmte andere Dienste bezahlen lassen, wie zum Beispiel Fahnen schleppen, landwirtschaftliche Anwendungen, Luftaufnahmen, und er kann sich für Lehrflüge bezahlen lassen, wenn er im Besitz einer Instruktor-Lizenz ist. Für Mietflüge muss der Pilot im Besitz eines Klasse II medizinischen Attests sein, welches für ein Jahr gültig ist.

Siehe auch: Fluglizenz | Verkehrspilotenlizenz

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Erzeugt Mittwoch, 2. November 2005
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Geändert Montag, 12. April 2010
von wabis